Nestmitbewohner


Ameisen können in ihren Nestern ein gutes Klima herstellen. Sie öffenen und schließen je nach Außentemperatur die Belüftungsgänge. Sie regeln die Feuchtigkeit und die Temperatur.

Bakterien helfen ihnen, ungefähr 27° Wärme zu halten, sogar wenn es im Winter friert.

Das stabile Klima im Ameisennest, die vielen Pflanzenteile und Nahrungsabfälle mögen auch viele andere Tierarten. Sie leben als Räuber und als Gäste mit den Ameisen zusammen.
Manche Arten haben es gelernt, sich mit den Ameisen zu verständigen.

Sie ahmen die Ameisen nach oder sie geben ihnen süße Säfte, wie z. B. die Bläulingslarven. Sie scheiden süßen Honigtau aus, den die Ameisen besonders lieben.

Andere Tierarten schützen sich und fressen dann die Ameisenlarven. Die Larve des Vierpunktkäfers umgibt sich dafür mit einen Kotpanzer. Rosenkäferlarven leben neben den Ameisen von den Pflanzenteilen, stören sie aber sonst nicht.

Das tun nur die Wildschweine, Dachse, Füchse und Waschbären auf ihrer Suche nach den leckeren Rosenkäferlarven, wenn sie die Ameisenhaufen durchwühlen.

Einige Tierarten im Ameisenbau sind besonders klein: Asseln, Milben, Hundertfüßler, Saftkugler, Springschwänze, Würmer und viele andere.
Der Ameisenstaat mit Millionen von Ameisen, unterschiedlichsten Gästen, Pilzen, Samen sowie Nahrungs- und Kotresten ist ein wertvoller Lebensraum im Wald, denn er sorgt für einen gesunden Boden.


   
a → Rosenkäfer
b → Rosenkäferlarve
c → Vierpunktkäfer
d → Hundertfüßler
e → Assel


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